Ressourcen schonen – Plastikmüll vermeiden

von Marianne Wolff
Verpackungen gehören zum täglichen Einkauf, doch ihr zunehmender Einsatz belastet die Umwelt. Marianne Wolff, Umweltreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V., motivierte in ihrem Vortrag in der Columba-Neef-Realschule am 1. Februar zu einem bewussten Umgang mit Verpackungen. Denn in Verpackungsmaterialien stecken nicht nur wertvolle Ressourcen sondern teils auch bedenkliche Inhaltstoffe, die in Lebensmitteln übergehen können und unerwünscht sind.

Die Referentin zeigte Beispiele, wie sich im Alltag ohne großen Aufwand Verpackungsmüll vermeiden lässt. Die Anzahl der Plastiktüten pro Kopf und Jahr hat seit 2015 um ca. ein Drittel auf Durchschnittlich 45 abgenommen – immer noch zu viele, wenn man die kurze Nutzungsdauer bedenkt. Auch Papier ist aus ökologischer Sicht keine Alternative, wird der Aufwand beim Anbau und bei der Herstellung berücksichtigt. Neben langlebigen Tragetaschen gibt es mittlerweile auch für den Kauf von Obst, Gemüse oder Brot mehrfach nutzbare Beutel aus Baumwolle oder Kunststoff. Bei Flüssigseife beispielsweise lässt sich der Verpackungsaufwand z.B. durch Nachfüllpackungen um zwei Drittel reduzieren, feste Seifen zum Händewaschen, für die Dusche oder als Haarshampoo werden oft sogar ganz ohne Verpackung angeboten. Umso weniger Inhalt, desto höher ist der Verpackungsaufwand. Empfehlenswert sind auch Getränke in Mehrwegflaschen. Wer Leitungswasser trinkt, vermeidet nicht nur Verpackungsmüll sondern spart zudem noch Zeit und Geld. Wichtig ist auch, anfallenden Verpackungsmüll richtig zu entsorgen und der Wiederverwertung zuzuführen. 
Die Expertin vom VSB empfiehlt den Schülerinnen den 9. Klasse: „Nutzt langlebige Tragetaschen, Lebensmittelbehälter und Getränkeflaschen, die Ihr mehrfach verwenden könnt.“ Sie haben eines gemeinsam: Je öfter sie genutzt werden, desto besser ist ihre Umweltbilanz.

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