Unsere Aktionen zum Safer Internet Day 2018

 Alles unter Kontrolle?!“

Über 200 deutschlandweite Aktionen waren bei der EU-Initiative klicksafe zum „Saver Internet Day“, der am 6. Februar 20128 stattfand, registriert. Zum diesjährigen Schwerpunktthema "Alles unter Kontrolle?!" beteiligte sich auch die Columba-Neef-Realschule mit zahlreichen Aktionen.
 So beschäftigten sich die 6. Klassen an insgesamt zwei Aktionstagen mit dem Thema „Cybermobbing“ und den Gefahren. Manfred Wagner, Gesundheitsförderer für Sucht- und Gewaltprävention der den meisten Schülerinnen bereits aus Grundschule durch Projekten im Rahmen der Aktion „Klasse 2000“ bekannt ist, erarbeitete mit den Schülerinnen zunächst die Ursachen für Cybermobbing und klärte über möglichen Gefahren sowie die Gesetzeslage auf. Eingehend erarbeiteten die Mädchen aber auch die Gefühle eines Mobbingopfer und Möglichkeiten, wie man sich wehren bzw. Betroffenen helfen kann. In Gruppenarbeiten entstanden eindrucksvolle Plakate, die nun im Gang vor den hängen und auch die anderen Schülerinnen über das Thema informieren.

Auch interessierte Eltern konnten sich bereits vorab in einem Vortrag über die Nutzung des Internets und das häufig vorkommende unabsichtliche falsche Verhalten von  - nicht nur jugendlichen – Nutzern, mit dem man sich aus Unwissenheit selbst oft strafbar macht, informieren. Kriminalhauptkommissar Werner Höllrigl von der Kriminalpolizei Passau erläuterte kurzweilig an verschiedensten Beispielen, was man über die Internetnutzung unbedingt wissen sollte.
Werner Höllrigl, zuständig für Internetkriminalität im Landkreis Passau, konnte auch für einen weiteren Vortrag mit dem Titel Internet und soziale Netzwerke für die Schülerinnen der 7. Klassen gewonnen werden. Darin ging es um die Gefahren, die mit der Nutzung des Internets und sozialen Netzwerken wie WhatsApp und Instagram verbunden sind. Durch die Änderung im Kommunikationsverhalten seit der Einführung der sozialen Netzwerke gebe es heutzutage keine Trennung zwischen realer und digitaler Welt mehr: Die „Freunde“ von Facebook oder Twitter würden als genauso wirklich erachtet werden wie die Freunde, mit denen man durch Schule oder Freizeit persönlich bekannt sei. Folge sei, dass viele Kriminelle ihre Aktivitäten ins Netz verlagert hätten: Straftaten, die von der Polizei verfolgt würden, seien beispielsweise Betrug, Erpressung, Mobbing und Sexualdelikte. Beide Punkte verknüpfend stellte der Referent anhand von vielen anschaulichen Beispielen unter dem Schlagwort „falsche Freunde“ dar, welche Gefahren bei den Kontakten übers Internet und über die sozialen Netzwerke drohen. Neben Treffen mit Unbekannten, die gewöhnlich beim Chatten falsche Eigenschaften vortäuschten, gäbe es auch Fälle von Erpressung und Cyber-Grooming, sexualle Belästigung im Netz. Ein weiterer Aspekt, den Herr Höllrigl hervorhob, war das sogenannte Sexting. Mit diesem Begriff bezeichnet man das Versenden von pornographischen Bildern und Videos übers Internet oder über soziale Plattformen. Auch hierzu hatte Herr Höllrigl zahlreiche Beispiele mitgebracht. In diesem Zusammenhang wies er eindringlich auf einen gängigen Spruch hin: „Das Netz vergisst nichts!“ Sobald man ein Foto oder eine Nachricht verschickt habe, könne man eine mögliche Verbreitung kaum noch verhindern. Die rege Diskussion am Ende des Vortrags bestätigte, dass die anschaulichen Ausführungen des Kriminalbeamten bei den Jugendlichen angekommen sind und die eine oder andere hoffentlich mit den neuen Kommunikationsmitteln in Zeiten von Hate Speech, Fake News, mangelnder Datensicherheit und Online-Phänomenen wie Sexting und Cybermobbing sorgsamer umgeht.

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