Herzlichen Glückwunsch an unsere Tänzerinnen

123 Schülerinnen der Columba–Neef–Realschule tanzen an Niederbayerischer Spitze



Neustift.
Seit Tagen herrscht rege Aufregung in der Turnhalle der Columba-Neef-Realschule. 123 Tänzerinnen proben intensiv ihre Schritte, feilen an Raumwegen und Ausstrahlung. Ältere Schülerinnen beruhigen, geben Tipps zum Flechten von Haarzöpfen, laute Musik schallt durch die Gänge ... die Niederbayerischen Meisterschaften im Tanz stehen vor der Tür.
Seit Jahren nimmt die Columba-Neef-Realschule unter ihrer Betreuerin Birgit Wolf-Geisberger sehr erfolgreich an den Schulsportwettbewerben "Jugend trainiert für Olympia" im Tanz teil. Insgesamt 123 Schülerinnen starteten heuer, in fünf Mannschaften geteilt, in den Wettkampf und holten bei den Niederbayerischen Meisterschaften in Rottenburg a. d. Laaber die maximale Ausbeute an Medaillen.
In der Wettkampfklasse III zeigen Tänzerinnen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 der verschiedenen Schularten ihr Können. Die Neustifter traten hier mit gleich vier Mannschaften an. Die Mädchen aus der Tanz-AG der Klassen 5 a/c zeigten eine quirlige Rock´n Roll - Choreograohie zu Bill Haleys „Rock around the clock“. Spritzig und mit großer Freude an der Bewegung hauchten die Mädchen dem alten Song neues Leben ein und konnten sich vor anderen Schulen Niederbayerns über den doch ein wenig undankbaren vierten Platz freuen. Geschlagen geben mussten sie sich lediglich ihren eigenen Mitschülerinnen. Die Tanzgruppe der Klasse 6 a zeigte eine wunderbare Darbietung zu einer ruhigen Version des Nena-Klassikers „99 Luftballons“. Mit ihren roten Ballons tanzten sie sich zur Bronzemedaille. Die beiden Ganztagsklassen sicherten sich die niederbayerische Spitze. Die Mädchen der 5 b jubelten über die Silbermedaille, die sie sich mit ihrem Gardetanz zu einem Irish Medley verdienten. Synchronität und Ausstrahlung zeigte die 6 b. Alle Mädchen dieser Ganztagsklasse tanzten einen Contemporary zu „California Dreaming“ von Sia und feierten ihre Goldmedaille, Belohnung für die vielen Trainingsstunden in diesem Schuljahr.
Sehr spannend war der Wettkampf in diesem Jahr in der Wettkampfklasse II - Künstlerischer Tanz. 30 Mädchen aus den Klassen 7 bis 9 starteten mit ihrem Ausdruckstanz zum Thema „Abschiedsschmerz zur intensiven Musik „Heart Cry“ von Drehz. Nach einem für ihre Verhältnisse verpatztem ersten Durchgang konnten die jungen Sportlerinnen ihre Anspannung in Energie umwandeln und zeigten große Nervenstärke. Im zweiten Durchgang verbanden sich Synchronität, Ausdruck und Bewegungsvielfalt zu einer beeindruckenden Vorstellung und so verteidigten die Mädchen ihren Titel erneut hochverdient gegen die starke Konkurrenz aus Niederbayern.
Der Meistertitel berechtigt die Tänzerinnen nun zur Teilnahme am Landesfinale am 30. April in Geiselhöring. Die Neustifter Schulfamilie ist sehr stolz, den Bezirk Niederbayern "dahoam" vertreten zu dürfen. In den kommenden Tagen muss nun noch so manche Trainingseinheit absolviert werden. Denn nun geht es darum, bei den Besten aus Bayern bestehen zu können und den letztjährigen Erfolg vielleicht wiederholen zu können. Die erfolgreiche Absolvierung des Vorkampfes und Teilnahme am großen Finale um die Plätze 1 bis 5 ist der Traum in den Köpfen von 30 Tänzerinnen und ihrer Trainerin aus Neustift.

Junge Gäste in Experimentierlaune


Gleich nach den Osterferien hatten zahlreiche Grundschülerinnen die Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Nachmittag an der Columba-Neef-Realschule Neustift zu verbringen und dabei in verschiedene Disziplinen hineinzuschnuppern. Zusammen mit einigen Columba-Mädchen und Lehrkräften durften die Gäste in der Schulküche kleine Leckereien selbst zubereiten und im Anschluss ihre süßen und pikanten Snacks natürlich auch verspeisen. Dabei ergaben sich nette Gespräche, ebenso wie beim Basteln von kleinen Frühlingsgrüßen. Mit großer Konzentration gingen die Mädchen bei interessanten physikalischen sowie chemischen Experimenten ans Werk, testeten mit Eifer ihr Forschergeschick. Mit dem gleichen Enthusiasmus studierten sie beim Tanzen eine schwungvolle Choreographie ein, die sie am Ende des Nachmittags den Eltern dann stolz vorführten. Während dieses abwechslungsreichen Nachmittags, der, wie die Mädchen meinten, wie im Fluge und zu rasch verging, bot der Elternbeirat Kaffee und Kuchen für die Eltern im Speisesaal an.

Reges Interesse am Tag der offenen Tür 2018

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Vielseitig und familiär – Realschule Neustift stellt umfangreiches Bildungsangebot vor

Reges Interesse herrschte am Tag der offenen Tür an der Columba-Neef-Realschule Neustift, den zahlreiche Eltern nutzten, um sich zusammen mit ihren Töchtern über das vielfältige Angebot an der Mädchenrealschule zu informieren. Dass hier harmonisches Lernen in familiärer Atmosphäre gepflegt wird, wurde an vielen Beispielen im Schulhaus deutlich. Informationen über Schulprofil, Werteerziehung und Übertrittsmodalitäten bzw.  Schullaufbahn vermittelte Schulleiterin Beatrix Kröninger den Besuchern in einem kurzweiligen Vortrag, Beratungslehrkraft Elke Jagode ging im Laufe des Nachmittags auf weitere Einzelheiten und persönliche Nachfragen ein. Darüber hinaus gaben Schülerinnen und Lehrkräfte Einblicke in den Schulalltag und präsentierten daneben zahlreiche Aktionen, die im Laufe des Schuljahres stattfinden. Das bereits seit einigen Jahren bestens etablierte Modell der Ganztagsklasse konnte von den jungen Gästen zusammen mit den Eltern kennengelernt werden. Dabei gab es Informationen über die individuell angepassten Lernmodelle, wobei stets auch das soziale Miteinander gefördert wird und das gemeinschaftliche Lernen im Mittelpunkt steht, was wiederum zur Stärkung sowie Entwicklung der eigenen Persönlichkeit beiträgt. Damit werden Disziplinen geschult, die bekanntlich im heutigen Berufsalltag von großer Bedeutung und nicht mehr wegzudenken sind. Dass die Mädchen an der Schule ideal auf das bevorstehende Berufsleben vorbereitet werden, machten wiederum etliche Stationen im Schulhaus deutlich. So nehmen die Schülerinnen seit Jahren an diversen Projekten teil, angefangen beim Berufspraktikum „Compassion“ über diverse Betriebsbesichtigungen bis hin zu berufsvorbereitenden Workshops, Aktionen, die allesamt auf eine moderne zukunftsorientierte Ausbildung der Schülerinnen ausgerichtet sind. Aber auch das Training von Teamgeist und eigenverantwortlichem Lernen wird beispielsweise bei Präsentationen vor Publikum unter Beweis gestellt, davon konnten sich die Besucher überzeugen.

Die jungen Forscherinnen, die erneut beim Wettbewerb „Jugend forscht“ sehr erfolgreich abschnitten, gaben Einblicke in ihre Arbeiten. Daneben engagiert sich die als Umweltschule und als MINT-freundlich ausgezeichnete Schule bei weiteren naturwissenschaftlichen Projekten, so durften die jungen Gäste kleine physikalische bzw. chemische Experimente selbst ausprobieren sowie Arbeiten bestaunen, die in Zusammenarbeit mit der Wissenswerkstatt Passau entstanden sind. Dass auch Mädchen bei frühzeitiger Förderung ihr Geschick für Technik entwickeln bzw. ausbauen können, bewiesen die Schülerinnen mit ihren Lego-Mindstorm-Kreationen aus dem Bereich Robotik, die zudem die IT-Kenntnisse der Schülerinnen zum Ausdruck brachten. Auch der Bereich der verantwortungsvollen Mediennutzung spielt an der Schule eine zentrale Rolle, wie Einblicke in den Arbeitsalltag mit den modern ausgestatteten Computern in den zwei IT-Fachräumen veranschaulichten. Des Weiteren durften die jungen Gäste in die drei an der Schule angebotenen Wahlpflichtfächer BWR, Französisch und Haushalt und Ernährung hineinschnuppern, die den unterschiedlichen Interessen der Mädchen Rechnung tragen. Verschiedene Aktivitäten luden auch hier die Gäste zum Mitmachen ein, die modernen Fremdsprachen konnten ebenso spielerisch erkundet werden wie das Fach BWR. In der Schulküche konnten die Besucher von den Schülerinnen selbst gebackene kleine Köstlichkeiten probieren. Deutsch- sowie Geographieräume zeigten, wie vielseitig und kreativ die Mädchen arbeiten und die Gäste durften hier ihr eigenes Wissen testen.

Dass die Mädchenschule weit mehr als reine Wissensvermittlung bietet, machen zahlreiche Ausgleichsaktivitäten deutlich, die den Heranwachsenden im Rahmen unterschiedlichster Wahlfächer zur Verfügung stehen und die von den jungen Gästen kennengelernt werden konnten. Ob Schulband, Schulradio, Schulsanitätsdienst, Schulhausgestaltung, Zirkus oder Schwarzes Theater - alle bieten neben dem reinen Spaßfaktor auch die Förderung wertvoller Schlüsselqualifikationen, ein zusätzliches Plus für die Ausbildung von Charakterstärke, Verantwortungsbewusstsein und schließlich für einen erfolgreichen Berufs- sowie Lebensweg. Etliche junge Besucherinnen wurden von den Darbietungen der verschiedenen Tanzgruppen des Wahlfaches Tanz sichtlich begeistert mitgerissen und alle Gäste durften die raffinierten Choreographien und eine tolle Ensembleleistung der Akteurinnen bestaunen. Ansonsten wurden bei sportlichen Spielen, aber auch bei anderen Mitmachaktionen bereits eifrig Kontakte zwischen den Neustifter Mädchen und den Gästen geknüpft, die alle interessierten Mädchen am Freundinnentag am 13. April an der Schule weiter intensivieren und ausbauen können. SMV und Tutorinnen waren an diesem Nachmittag ebenso vertreten wie Schülerinnen, die über die Schulkleidung informierten, die das Werteempfinden fördert. Die vom Katholischen Schulwerk zertifizierte Schule gab ferner Einblicke in das modern und freundlich gestaltete Tagesheim, das die Besucher zum Verweilen und zum persönlichen Gespräch einlud. Wie gewohnt war auch das Elterncafé ein Treffpunkt für die Besucher, wo der Elternbeirat in gewohnter Weise bestens für das leibliche Wohl sorgte und zum geselligen Miteinander einlud.

Viele Sonderpreise beim Wettbewerb Jugend forscht - die gesamte Schulfamilie gratuliert

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Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb, der das Ziel hat, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Wettbewerbs ist die Stiftung Jugend forscht e.V., die Ausrichtung der einzelnen Regional- und Landeswettbewerbe erfolgt zusammen mit Patenunternehmen, wie in unserer Region z. B. die ZF Friedrichshafen AG in Passau oder Micro-Epsilon in Dorfbach. Auch in diesem Schuljahr nahmen wieder sieben Gruppen unserer Realschule zusammen mit ihrem Betreuungslehrer Franz-Xaver Wasmeier teil und kamen mit beachtlichen Erfolgen in den Sparten „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ aus Passau zurück.
So belegten Emma Seider und Leodita Kabashi in der Sparte „Jugend forscht“ im Fachgebiet „Geo- und Raumwissenschaften“ den dritten Platz. Sie klärten in ihrem Projekt, ob es bei Lärmschutzbauten natürliche Alternativen zu künstlichen Bauten gibt und wenn ja, welche. In verschiedenen Versuchen werteten sie Schallmessergebnisse aus und stellten dar, ob man durch natürliche Landschaftselemente der „Verbauung“  durch künstliche Lärmschutzbauten begegnen könnte.
Ebenfalls bei „Jugend forscht“ errang Sophie Hindinger im Fachgebiet „Biologie“ einen Sonderpreis mit ihren Untersuchungen der gesundheitlichen Auswirkungen der Kastration am Beispiel ihres Katers. Engagiert und sehr anschaulich konnte sie großen und kleinen Besuchern ihres Infostandes erklären, ob sich eine Kastration schädlich auf die Tiergesundheit auswirkt oder unbedenklich ist.
Dass sich auch jüngere Schülerinnen für den Wettbewerb interessieren, zeigten auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen der 6. und 7. Klassen. Aufgrund ihres Alters starteten sie in der Sparte „Schüler experimentieren“. Im Fachbereich „Arbeitswelt“ beschäftigten sich Hannah Brunner, Annalena Erner und Lea Knott in ihrem Beitrag mit der Schimmelpilzzüchtung an Joghurt in Abhängigkeit von Temperatur und Lagerung. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurden die Versuche an Joghurts aus einer Charge mit dem gleichen Ablaufdatum durchgeführt. Im gleichen Fachgebiet „Arbeitslehre“ reichten auch Afra Bieringer, Nina Höng und Sarah Körner ihre Arbeit ein. Sie beschäftigten sich in einem Selbstversuch mit der chinesischen Ernährungslehre. Das Projekt beweist, wie sehr die Art und Form der Nahrungsaufnahme die Gesamtenergie der Zellen und die Zellgesundheit steuert. Ihre Darstellung war der Jury einen Sonderpreis wert.
Im Fachbereich „Biologie“ bekamen Louisa Creydt, Lena Voggenreiter und Nicole Weinberger ebenfalls einen Sonderpreis für ihre Untersuchungen zum Leben auf der Erde zugesprochen. Die drei Mädchen experimentierten mit Wasserflöhen, die sie verschiedenen Wassertemperaturen aussetzen. Im gleichen Fachbereich, nämlich „Biologie“, untersuchten Anja Binder, Lisa Feilmeier und Emilia Gruber in ihrem Projekt, ob eine Schwefeldüngung auf Blatt nur dem Zweck der Nährstoffgabe dient oder auch noch einen anderen Nutzen hat. Ihre Erkenntnis, dass eine Schwefeldüngung auf Blatt eine eindeutige fungizide Wirkung hat, könnte vielen Hobbygärtner nutzen und brachte der Gruppe einen Sonderpreis ein.
Und noch einen Sonderpreis gab es für die Neustifter Mädchen Auch Denise Ortner und Sophia Simmerl konnten sich über einen Preis freuen. Ihr aktuelles Thema „Dieselmotor – neu gegen alt – Abgase unter der Lupe“ im Fachgebiet „Chemie“ überzeugte die Jury. Die beiden stellten mit ihre Messungen fest, dass der moderne Dieselmotor weniger gasförmige Schadstoffverbindungen emittiert.
Auch Schulleiterin Beatrix Kröninger und Schulleiterin a. D., Sr. Vestina Kitzhofer, die die Gruppen in Passau besuchten und an der Siegerehrung teilnahmen, freuten sich mit den Mädchen über das erfreuliche Abschneiden der Schülerinnen.

Brexit, Trump und Dieselfahrverbot

 
Foto (Matthias Bredemeier): MdL Walter Taubeneder hat im Rahmen des „Tag der Freien Schulen“ die
Klasse 10 a an der Columba-Neef-Realschule in Ortenburg-Neustift besucht


Neustift. Obwohl den Mädchen der Klasse 10 a  an der Columba-Neef-Realschule in Ortenburg-Neustift in der zweiten Stunde eine Deutsch-Schulaufgabe bevorstand, lauschten sie zuvor gespannt den Ausführungen von MdL Walter Taubeneder. Der Abgeordnete war im Rahmen des „Tag der Freien Schulen“ initiiert vom Verband der Bayerischen Privatschulen zu Besuch.
Zunächst begrüßte Schulleiterin Beatrix Kröninger MdL Taubeneder in der Mädchenklasse und regte zu aufmerksamer Mitarbeit an. „Schließlich hat man nicht jeden Tag die Möglichkeit sich im Sozialkundeunterricht die Informationen aus erster Hand eines Landtagsabgeordneten zu besorgen“, so die Schulleiterin. Taubeneder berichtete der Klasse von seinem politischen Werdegang und fühlte sich vor der Schulklasse sichtlich wohl – kein Wunder: Schließlich was der Abgeordnete vor seiner politischen Karriere viele Jahre als Lehrer tätig. Nachdem Taubeneder der aufmerksamen Klasse die Arbeit im Bayerischen Landtag nähergebracht hatte, erklärte er die drei Kernaufgaben seines Mandates als Landtagsabgeordneter: Er sei nicht nur Abgeordneter für Bayern und seine Region, sondern lege auch großen Wert auf die Einzelanliegen der Bürger, die an ihn herangetragen werden. „Man versucht Jedem einzelnen so gut wie möglich zu helfen“, so der Abgeordnete. Auf die Frage von Taubeneder an die Mädchen, wie der neue Ministerpräsident heißt, schnellten die Finger in die Luft und der Name „Markus Söder“ war im ganzen Klassenzimmer zu hören.
Nach den Ausführungen von Walter Taubeneder hatten die Mädchen die Möglichkeit, den Abgeordneten mit Fragen zu löchern. „Welche Auswirkungen können mögliche Strafzölle von Donald Trump auf die bayerische Wirtschaft haben?“ fragte ein junges Mädchen. Aber auch Fragen nach der blauen Dieselplakette und der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union beschäftigen die Schülerinnen. Nach der kurzweiligen Sozialkundestunde danken Konrektor Michael Trapp und die Mädchen dem Abgeordneten für seinen Besuch.

Wintersporttag in der Eisarena Passau


Vor dem Ende der Eislaufsaison verbrachten die Schülerinnen der 5. bis 7. Klassen der Columba-Neef-Realschule Neustift zusammen mit sechs begleitenden Lehrkräften noch einen vergnüglichen Vormittag in der Eisarena in Passau. Dort angekommen waren die Straßenschuhe schnell gegen die mitgebrachten oder ausgeliehenen Schlittschuhe getauscht. Dann ging`s los auf die frisch präparierte Eisfläche.
Die Anfänger starteten ihre ersten „Gehversuche“ eher vorsichtig und tasteten sich langsam an die, für sie unbekannte, Sportart Eislauf heran. Die Fortgeschrittenen wiederholten ihre bereits gelernten Fähigkeiten und glitten sicher und schnell über die spiegelglatte Fläche. Auch bei den Lehrkräften, die die Mädchen begleiteten, ließ sich bald erkennen, wer ein „Profi“ und wer ein „Anfänger“ war – drehten die Lehrkräfte zwar tapfer, aber doch ziemlich wackelig ihre ersten Runden.
Der Spaß stand bei allen Eisläufern im Vordergrund und das gemeinsame Ziehen der Schwünge auf dem Eis diente ja nicht nur zum Sammeln von Erfahrungen auf den wackeligen Kufen, sondern förderte zudem koordinative Fähigkeiten und das Gemeinschaftserlebnis.
Zum Ende gab es dann noch eine „Eisshow“ von echten Profis, denn zwei Schülerinnen der 6. Klasse trainieren in Vilshofen bzw. Passau die Sportart „Eiskunstlauf“. Sie zeigten allen, welche schönen Kunststücke sie auf dem Eis beherrschen. Damit brachten sie die Zuschauer zum Staunen und machten die beste Werbung für ihren Sport. Viel zu schnell war der Vormittag vorbei und alle fuhren erschöpft und zufrieden zurück nach Neustift. Man war sich einig: Solche Ausflüge könnten ruhig noch öfter stattfinden.

PROJEKTpräsentation am Weltfrauentag

Realschülerinnen präsentieren Leben und Werk international bekannter Frauenpersönlichkeiten
Neustift. Am internationalen Weltfrauentag standen Leben und Wirken berühmter Frauenpersönlichkeiten im Mittelpunkt einer gelungenen und vielseitigen Veranstaltung, die die Neuntklassschülerinnen der Columba-Neef-Realschule Neustift im Rahmen ihrer diesjährigen Projektpräsentation durchführten. Frei nach den Worten der italienischen Malerin Artemisia Gentileschi „Ich werde euch zeigen, was eine Frau zu vollbringen vermag“, hatten sich die Schülerinnen in den vergangenen Wochen in einzelnen Arbeitsteams mit ganz unterschiedlichen Frauen, die Weltgeschichte geschrieben haben, intensiv beschäftigt. Es wurde eifrig mit Hilfe unterschiedlicher Medien recherchiert, die Medien-, aber auch soziale Kompetenz und Teamfähigkeit wurden dabei ebenso gefördert wie die Kreativität und der Einfallsreichtum der Mädchen, ging es doch auch darum, die jeweilige Frauenpersönlichkeit in möglichst effektvoller sowie kurzweiliger Weise darzubieten. Am Weltfrauentag stellten alle ihre beachtlichen Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation vor und führten Lehrer, Eltern wie auch Mitschülerinnen der anderen Jahrgangsstufen durch Leben und Werk der jeweiligen Frau. Dabei wurde ein bunter Querschnitt durch verschiedene Wissenschaftsgebiete wie Mathematik, Geographie, Geschichte, Physik, Chemie, Wirtschaft u. a. gezogen, und es wurde deutlich, dass schon seit Jahrzehnten Frauen Beachtliches für die Weltgeschichte leisten und eben auch in teils vermeintlich typischen Männerdisziplinen große Erfolge vorweisen können. So demonstrierten nun auch die Schülerinnen der Mädchenrealschule, wie vielseitig und kreativ sie ihrerseits deren Lebenswerk in Szene setzen konnten, dabei erfuhr man Wissenswertes beispielsweise über Queen Victoria, Ada Lovelace, Anne Frank, Marie Curie, Helena Rubinstein, Elly Beinhorn oder Lise Meitner und andere. Immer wieder stellten die Referentinnen überzeugend dar, welches Vorbild die jeweilige Frau auch für das eigene Leben sein kann. Ob multimediale Präsentationen mit aufgezeichneten Interviews, kurze Spielszenen, naturgetreue Nachbauten von Wirkungsstätten oder andere visuelle Veranschaulichungen – die Präsentationstechniken waren facettenreich und immer ideal auf das jeweilige Wirken der Frauen ausgerichtet. Daher bot die Schau auch für alle Besucher interessante Einblicke, gute Gespräche zwischen den Referentinnen und den Gästen sowie einen gewinnbringenden und regen Austausch an Informationen über diese Frauen von Weltruhm. Einzelne Gruppen werden am Tag der offenen Tür, am nächsten Freitag, dem 16. März, noch einmal gerne allen interessierten Besuchern einen Einblick in das Leben und Werk „ihrer“ Frau geben und zeigen, was Neustifter Mädchen alles „zu vollbringen vermögen“.

Offizielle Amtseinführung der neuen Schulleiterin an der Realschule Neustift

 Die gesamte Schulfamilie wünscht unserer neuen Schulleiterin Frau Kröninger und unserem neuen Konrektor Herrn Trapp viel Freude, Kraft und Gottes Segen für die neue Aufgabe.


Neustift. In einer familiären Feierstunde wurde vergangenen Montag an der Columba-Neef-Realschule Neustift die neue Schulleiterin Beatrix Kröninger offiziell in ihr Amt eingeführt und erhielt dazu aus den Händen von Mutter Priorin Helene Binder, als Vertreterin des Schulträgers, auch die Ernennungsurkunde des Katholischen Schulwerks in Bayern. Die frei gewordene Stelle des Konrektors übernimmt der seit 2012 an der Schule tätige Lehrer Michael Trapp.
Zu Beginn der dritten Stunde versammelte sich die gesamte Schulfamilie in der Turnhalle, in der die Anwesenden von Schulband und Chor mit einem Eingangslied begrüßt wurden. Mutter Priorin dankte in ihrer kurzen Ansprache zunächst der bis zum jetzigen Zeitpunkt tätigen Schulleiterin Sr. Vestina Kitzhofer für deren über 50-jähriges Wirken als Lehrkraft und ihre 33-jährige Schulleitertätigkeit, in der sie für die Schule Großartiges geleistet habe. Die Beliebtheit von Sr. Vestina war dann sogleich auch an dem lang anhaltenden Applaus von Schülerinnen und Lehrern zu erkennen, die Sr. Vestinas stete ausgeglichene Art, ihre Tatkraft, aber auch ihr umsichtiges, verständnisvolles und offenes Wesen damit würdigten. Sr. Vestinas Jahrzehnte langes Wirken für die Schule und ihre viele Generationen prägende Persönlichkeit und Mitmenschlichkeit werden Anfang Mai bei einer offiziellen Abschiedsfeier im Mittelpunkt stehen.
Die scheidende Direktorin Sr. Vestina Kitzhofer bedankte sich ebenfalls für die sehr gute jahrelange Zusammenarbeit, beglückwünschte ihre Nachfolgerin, Direktorin Beatrix Kröninger, zum neuen Amt und wünschte Gottes Segen. Priorin Helene Binder schloss sich den guten Wünschen an und würdigte die neue Direktorin als eine tatkräftige und kreative Frau, die Bewährtes schätze und doch mit vielen guten Ideen Neues in die Wege leite. Ebenso wurde Michael Trapp zu seinem neuen Amt als Konrektor beglückwünscht. Beiden gab sie Gottes Segen mit auf den Weg, wünschte viel Tatkraft sowie Energie und eine gute Zusammenarbeit mit der gesamten Schulgemeinschaft. Sie versicherte zudem die Unterstützung des Schulträger, des Klosters der Benediktinerinnen der Anbetung.
In Vertretung des Kollegiums und aller Mitarbeiter sprach die Vorsitzende der Mitarbeiter-vertretung, Elisabeth Voggenreiter, der bisherigen Schulleiterin Sr. Vestina Kitzhofer Dankesworte aus, würdigte die stets vertrauensvolle und persönliche Zusammenarbeit und das gute, familiäre Klima, gratulierte dem neuen Führungsteam an der Mädchenrealschule in Neustift und überreichte im Anschluss im Namen des Kollegiums Blumen. Auch die SMV verabschiedete herzlich im Namen aller Schülerinnen sowie deren Eltern die beliebte Schulleiterin und begrüßten genauso herzlich das neue Führungsteam. Am Ende der Feierstunde ergriff auch die neue Direktorin Beatrix Kröninger das Wort und bedankte sich – auch im Namen ihres Konrektors - für das ihnen entgegen gebrachte Vertrauen und bat Schülerinnen, Eltern, Kollegen und Mitarbeiter im schulischen Alltag um eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der Schule. Der scheidenden Schulleiterin dankte sie mit sehr persönlichen Worten. Sie werde die Worte des Hl. Augustinus mitnehmen, die Sr. Vestina ein Leben lang als Lehrerin und Schulleiterin begleitet haben. „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Sie hoffe, sich etwas vom Enthusiasmus Sr. Vestinas abgeschaut zu haben und mit viel Begeisterung in ihrem Sinne wirken zu können. Die gesamte Schulfamilie freue sich auf die Festlichkeiten im Mai, bei denen Sr. Vestina offiziell verabschiedet wird.


Auch Mädchen fit im Handwerk

Columba-Neef-Realschule Neustift zu Gast bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz

Im Rahmen der bayernweiten „Woche der Aus- und Weiterbildung“ lud die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Schülerinnen der Columba-Neef-Realschule Neustift zu einer Berufe-Rallye nach Passau ein. Die Neustifter Mädchen nahmen die Einladung gerne an, wird der Berufsvorbereitung an der Schule seit jeher durch verschiedene schulinterne Projekte und auch externe weiterführende Aktionen, wie beispielsweise der in Kooperation mit der Realschule Schweiklberg alljährlich stattfindenden Ausbildungsmesse oder dem Projekt „Compassion“, große Bedeutung beigemessen. So war dieser Vormittag eine willkommene Gelegenheit für die Schülerinnen der 9. Klasse, die von Schulleiterin a. D., Sr. Vestina Kitzhofer, und der Lehrkraft Evi Feigl-Fox begleitet wurden, ihre bisherigen praktischen Kenntnisse zu vertiefen und bei den unterschiedlichen angebotenen Workshops sowohl die Vielfalt als auch den Anspruch von Handwerksberufen zu erfahren.
In Gruppen durchliefen die Mädchen fünf Stationen, die die Sektoren Metall, Elektronik, Schreiner, Sanitär-Heizung-Klima (SHK) betrafen, auch eine Rätselecke war vertreten, in der Geschicklichkeit und Tüfteleien angesagt waren. Die Mädchen arbeiteten äußerst motiviert sowie engagiert, konnten ihre handwerklichen Begabungen testen sowie weiter ausbauen, was die MINT-freundliche Columba-Neef-Realschule bereits ab der 5. Klasse fördert, und bekamen so die Gelegenheit, sich nicht nur theoretisch über Handwerksberufe zu informieren, sondern bestimmte Handwerkszweige live zu erleben.
Dies freute auch den Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder, der der Handwerkskammer einen Besuch abstattete und den Mädchen beim Experimentieren über die Schulter schaute. Egal, ob beim Löten, Formen oder anderweitigen Bearbeiten der verschiedenen Materialien, die Schülerinnen waren sehr geschickt und hatten mächtig Spaß daran, sich ungezwungen handwerklich sowie kreativ betätigen und ausprobieren zu können. Unterstützt wurden die diversen Workshops von den jeweils zuständigen Fach- und Lehrkräften der einzelnen Bereiche des Bildungszentrums in Passau. Am Ende der Rallye fieberten alle der Siegerehrung entgegen, hier wurden die besten Teilnehmerinnen mit Preisen ausgezeichnet.  In der Gruppenwertung siegten die Schülerinnen Jana Arenz, Jessica Mautner, Isabella Weidmann, Celine Klaffenböck, Julia Kopp und Jaqueline Lang, die sich über Werkzeugtaschen freuen durften. Bei der Einzelwertung belegte Alia Fricke den ersten Platz, gefolgt von Krasja Dullinger und Magdalena Gerleigner, die sich die Plätze zwei und drei sicherten. Alle drei wurden mit Kinogutscheinen belohnt.

Beim Abschlussgespräch mit dem Abteilungsleiter des Bildungszentrums, Josef Sailer, und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Hans Schmidt, durften sich die Schülerinnen zu dieser Rallye noch äußern, wobei sich zeigte, dass alle Mädchen von diesem „Schnuppertag“ angetan waren und jede für sich neue Erfahrungen auf dem Sektor Handwerk gewonnen hatte. So wurde vielen klar, dass das Handwerk gerade auch für Mädchen vielfältige Berufschancen sowie etliche Möglichkeiten für die spätere Weiterbildung bietet.
 


Alles unter Kontrolle?!“ Unsere Aktionen zum Safer-Internet-Day 2018

Über 200 deutschlandweite Aktionen waren bei der EU-Initiative klicksafe zum „Saver Internet Day“, der am 6. Februar 20128 stattfand, registriert. Zum diesjährigen Schwerpunktthema "Alles unter Kontrolle?!" beteiligte sich auch die Columba-Neef-Realschule mit zahlreichen Aktionen.
 So beschäftigten sich die 6. Klassen an insgesamt zwei Aktionstagen mit dem Thema „Cybermobbing“ und den Gefahren. Manfred Wagner, Gesundheitsförderer für Sucht- und Gewaltprävention der den meisten Schülerinnen bereits aus Grundschule durch Projekten im Rahmen der Aktion „Klasse 2000“ bekannt ist, erarbeitete mit den Schülerinnen zunächst die Ursachen für Cybermobbing und klärte über möglichen Gefahren sowie die Gesetzeslage auf. Eingehend erarbeiteten die Mädchen aber auch die Gefühle eines Mobbingopfer und Möglichkeiten, wie man sich wehren bzw. Betroffenen helfen kann. In Gruppenarbeiten entstanden eindrucksvolle Plakate, die nun im Gang vor den hängen und auch die anderen Schülerinnen über das Thema informieren.
Auch interessierte Eltern konnten sich bereits vorab in einem Vortrag über die Nutzung des Internets und das häufig vorkommende unabsichtliche falsche Verhalten von  - nicht nur jugendlichen – Nutzern, mit dem man sich aus Unwissenheit selbst oft strafbar macht, informieren. Kriminalhauptkommissar Werner Höllrigl von der Kriminalpolizei Passau erläuterte kurzweilig an verschiedensten Beispielen, was man über die Internetnutzung unbedingt wissen sollte. Werner Höllrigl, zuständig für Internetkriminalität im Landkreis Passau, konnte auch für einen weiteren Vortrag mit dem Titel Internet und soziale Netzwerke für die Schülerinnen der 7. Klassen gewonnen werden. Darin ging es um die Gefahren, die mit der Nutzung des Internets und sozialen Netzwerken wie WhatsApp und Instagram verbunden sind. Durch die Änderung im Kommunikationsverhalten seit der Einführung der sozialen Netzwerke gebe es heutzutage keine Trennung zwischen realer und digitaler Welt mehr: Die „Freunde“ von Facebook oder Twitter würden als genauso wirklich erachtet werden wie die Freunde, mit denen man durch Schule oder Freizeit persönlich bekannt sei. Folge sei, dass viele Kriminelle ihre Aktivitäten ins Netz verlagert hätten: Straftaten, die von der Polizei verfolgt würden, seien beispielsweise Betrug, Erpressung, Mobbing und Sexualdelikte. Beide Punkte verknüpfend stellte der Referent anhand von vielen anschaulichen Beispielen unter dem Schlagwort „falsche Freunde“ dar, welche Gefahren bei den Kontakten übers Internet und über die sozialen Netzwerke drohen. Neben Treffen mit Unbekannten, die gewöhnlich beim Chatten falsche Eigenschaften vortäuschten, gäbe es auch Fälle von Erpressung und Cyber-Grooming, sexualle Belästigung im Netz. Ein weiterer Aspekt, den Herr Höllrigl hervorhob, war das sogenannte Sexting. Mit diesem Begriff bezeichnet man das Versenden von pornographischen Bildern und Videos übers Internet oder über soziale Plattformen. Auch hierzu hatte Herr Höllrigl zahlreiche Beispiele mitgebracht. In diesem Zusammenhang wies er eindringlich auf einen gängigen Spruch hin: „Das Netz vergisst nichts!“ Sobald man ein Foto oder eine Nachricht verschickt habe, könne man eine mögliche Verbreitung kaum noch verhindern. Die rege Diskussion am Ende des Vortrags bestätigte, dass die anschaulichen Ausführungen des Kriminalbeamten bei den Jugendlichen angekommen sind und die eine oder andere hoffentlich mit den neuen Kommunikationsmitteln in Zeiten von Hate Speech, Fake News, mangelnder Datensicherheit und Online-Phänomenen wie Sexting und Cybermobbing sorgsamer umgeht.


Faschingsgaudi zum Ferienstart


Dass die Columba-Neef-Realschule alle Schülerinnen mit einer „Faschingsgaudi“ in die Ferien verabschiedet, ist inzwischen schon fast zur Tradition geworden. Nach der Pause trafen sich Schülerinnen und Lehrkräfte zur gemeinsamen Feier in der Aula. Viele Schülerinnen, aber auch die meisten Lehrer bewiesen wahrlich Kreativität und Originalität bei ihrer Kostümierung – den einen oder anderen erkannte man auf den ersten Blick nicht wieder. Auch die Aula war von den Organisatorinnen, den Schülerinnen der 10. Klassen, mit vielen Luftballons und Luftschlangen liebevoll geschmückt worden, was natürlich beim Betreten der Aula erstmals zu einer großen „Knallerei“ und viel Gekreische führte. Mit großer Begeisterung nahmen dann alle an den Spielen und Aktionen teil, die sich die Abschluss-Schülerinnen für die einzelnen Jahrgangsstufen und natürlich auch die Lehrer einfallen ließen, so dass die Zeit wie im Flug verging. Für manche „Narren“ hätte die Feier ruhig länger andauern können, aber die Busse warten bekanntermaßen nicht.
Der Dank von Schulleitung, Kollegium und Schülerinnen gilt den 10. Klassen, die die Faschingsfeier super organisiert und durchgeführt haben.


Ressourcen schonen – Plastikmüll vermeiden

von Marianne Wolff
Verpackungen gehören zum täglichen Einkauf, doch ihr zunehmender Einsatz belastet die Umwelt. Marianne Wolff, Umweltreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V., motivierte in ihrem Vortrag in der Columba-Neef-Realschule am 1. Februar zu einem bewussten Umgang mit Verpackungen. Denn in Verpackungsmaterialien stecken nicht nur wertvolle Ressourcen sondern teils auch bedenkliche Inhaltstoffe, die in Lebensmitteln übergehen können und unerwünscht sind.

Die Referentin zeigte Beispiele, wie sich im Alltag ohne großen Aufwand Verpackungsmüll vermeiden lässt. Die Anzahl der Plastiktüten pro Kopf und Jahr hat seit 2015 um ca. ein Drittel auf Durchschnittlich 45 abgenommen – immer noch zu viele, wenn man die kurze Nutzungsdauer bedenkt. Auch Papier ist aus ökologischer Sicht keine Alternative, wird der Aufwand beim Anbau und bei der Herstellung berücksichtigt. Neben langlebigen Tragetaschen gibt es mittlerweile auch für den Kauf von Obst, Gemüse oder Brot mehrfach nutzbare Beutel aus Baumwolle oder Kunststoff. Bei Flüssigseife beispielsweise lässt sich der Verpackungsaufwand z.B. durch Nachfüllpackungen um zwei Drittel reduzieren, feste Seifen zum Händewaschen, für die Dusche oder als Haarshampoo werden oft sogar ganz ohne Verpackung angeboten. Umso weniger Inhalt, desto höher ist der Verpackungsaufwand. Empfehlenswert sind auch Getränke in Mehrwegflaschen. Wer Leitungswasser trinkt, vermeidet nicht nur Verpackungsmüll sondern spart zudem noch Zeit und Geld. Wichtig ist auch, anfallenden Verpackungsmüll richtig zu entsorgen und der Wiederverwertung zuzuführen. 
Die Expertin vom VSB empfiehlt den Schülerinnen den 9. Klasse: „Nutzt langlebige Tragetaschen, Lebensmittelbehälter und Getränkeflaschen, die Ihr mehrfach verwenden könnt.“ Sie haben eines gemeinsam: Je öfter sie genutzt werden, desto besser ist ihre Umweltbilanz.



Realschülerinnen auf schnellen Kufen

Podestplätze bei Passauer Kreisfinale und Niederbayerischer Meisterschaft im Eisschnelllauf

Das neue Jahr begann für 10 Schülerinnen der Columba-Neef-Realschule eiskalt. Mit zwei Mannschaften nahmen sie mit Lehrerin Birgit Wolff-Geisberger an den Schulsportwett-bewerben im Eisschnelllauf teil. Gleich am Dienstag nach den Weihnachtsferien fand das Kreisfinale in der Passauer Eisarena statt. In zwei jeweils fünfköpfigen Mannschaften mussten die Mädchen ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen beweisen. Die jüngeren Mädchen der Wettkampfklasse IV bestritten zuerst ein Verfolgungsrennen über zwei Runden und bewältigten anschließend einen Geschicklichkeitsparcours auf Zeit. Souverän gewannen die fünf Mädchen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 beide Wettbewerbe.
Diesem Beispiel folgen wollte das Columba - Team, das aus Schülerinnen der 8, Jahrgangsstufe bestand und in der Wettkampfklasse III startete. Zwei Rennen musste jede Starterin bestreiten, einmal eine Runde und ein Rennen über drei Runden. Nur einer Mannschaft mussten sich die Mädchen geschlagen geben und erreichten stolz den 2. Platz.

Gleich zwei Tage später ging es nun in die Eissporthalle nach Landshut. Dort fand das niederbayerische Bezirksfinale statt. Die Wettbewerbe waren hier etwas anspruchsvoller, so enthielt beispielweise der Parcours der Kleinen auch einen Teil, der rückwärts gelaufen werden musste. Die Schnelligkeitswettbewerbe wurden im Shorttrack - Modus ausgetragen. Das heißt, eine Runde hat 100 m und die Kurven müssen somit sehr eng gefahren werden. Nach unglücklichen Stürzen mussten sich die „Kleinen“ diesmal geschlagen geben, freuten sich aber ehrlich über die Silbermedaille. Auch die Großen konnten nicht alle Rennen für sich entscheiden, sind aber stolz über die errungene Bronzemedaille.


Ein musikalisches Weihnachtsgeschenk

Die Schulband der Columba Neef RS stimmte am 21. Dezember 2017 zusammen mit ihrem Musiklehrer Andreas Köck die Seniorinnen und Senioren des AWO Altenheims Vilshofen auf Weihnachten ein. Zu Beginn des Konzerts spielten die Schülerinnen zwei Titel von Ed Sheeran, darunter „I see fire“ und den aktuellen Superhit „Perfect“. Anschließend waren einige moderne Weihnachtslieder, wie z.B. „Last Christmas“, „Feliz Navidad“ und „Happy Xmas“ zu hören. Dass Jugendliche auch heute noch einen Bezug zu traditionellen Weihnachtsliedern haben, bewies die Band mit den Klassikern „Es wird scho glei dumpa“, „Kling Glöckchen Klingelingeling“ und „O Tannenbaum“.  Sehr gefühlvoll spielte Annalena Bumberger auf dem Klavier „Die fabelhafte Welt der Amelie“, ebenso präsentierte Rebecca Weber zusammen mit Herrn Köck ein vierhändiges Klavierstück mit dem Titel „Scherzo“.  Mit zwei lustigen Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von Annalena Gerl und Andreas Köck, wurden die Zuhörer zum Schmunzeln gebracht. Nach einer knappen Stunde quittierten die Heimbewohner das Konzert mit tosendem Applaus. Als gemeinsamer Abschluss wurde das Weihnachtslied „O du fröhliche“ gesungen. Frau Stöckl bedankte sich herzlich für die Zusammenarbeit und wünschte allen Anwesenden Frohe Weihnachten.

Vilshofener Anzeiger vom 12. Januar 2018, von Helmuth Rücker

Von Anfang an dabei

Technik für Kinder wird an der Realschule seit 2012 angeboten
 
Während die Mädchen aus der 5. Klasse Verbindungen löten, schauen ihnen am letzten der sieben Nachmittage über die Schulter von links Schulleiterin Sr. Vestina, Alexander Wisspeintner (Sponsor), Karin Regiert (Physiklehrerin), Stefan Lang (Bürgermeister), Heinz Iglhaut (Vorstand von Technik für Kinder) und stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger. − Foto: PNP, H. Rücker

Neustift. Endspurt bei den 18 Mädchen aus der 5. Klasse der Columba-Neef-Realschule: Heute soll eine Kojak-Sirene gebaut werden, auch wenn der Wechselblinker noch nicht bei allen fertig ist. Doch kommen die Mädchen, die sich für das Fach "Technik für Kinder" freiwillig zum Nachmittagsunterricht gemeldet haben, nicht recht zum Arbeiten. Besuch hat sich angekündigt – und jeder wird von Lehrerin Karin Regiert aufgefordert, etwas zu sagen.
Es begeistert die Besucher, dass sich zehn- und elfjährige Mädchen so intensiv mit Technik auseinandersetzen. Der Verein "Technik für Kinder" hatte 2010 die Idee, bei Kindern das Interesse für Technik zu wecken. Den Hintergedanken, damit später einmal Arbeitskräfte für Betriebe zu finden, verhehlte man nicht. Ermöglicht wird das freiwillige Fach durch Sponsoren.
Im Fall Mädchenrealschule ist dies die Firma Micro Epsilon. Geschäftsführer Alexander Wiss-peintner freute sich, der Schule mit Sponsoring helfen zu können – nicht nur mit der Ausstattung, sondern auch mit den "Lehrmeistern", zwei junge Mitarbeiter.Laura Bockoldt war einst Schülerin an der Schule und lernt nun bei Micro Epsilon Elektronikerin. Sie und Daniel Altmannsperger haben den Mädchen Technik näher gebracht. Schulleiterin Sr. Vestina bedankte sich für die finanzielle Unterstützung. "Wir sind seit 2012 dabei, also von Anfang an."
Stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger forderte die Mädchen auf: "Habt keine Angst vor Technik." Da Opas Werkstatt, wo die Enkel rumexperimentieren konnten, weggefallen sei, werde diese Möglichkeit durch andere Angebote wie auch die Wissenswerkstatt in Passau ersetzt.
Bürgermeister Stefan Lang ermunterte die Mädchen, "dran" zu bleiben, "dann steht Euch die Welt offen". Alexander Wisspeintner bot den Schülerinnen an, sich in den Ferien für ein Praktikum zu bewerben.
Heinz Iglhaut, Vorstand des Vereins, informierte, dass der Verein in 200 Schulen vertreten ist, "30000 Kinder machen mit".
Technik hat in der klösterlichen Mädchenrealschule einen festen Platz: die 6. Klassen beteiligen sich am Wettbewerb "Schüler experimentieren". Die Jahrgangsstufen 5 bis 9 fahren jährlich einmal in die Wissenswerkstatt. − hr


Vorhang auf für den Heiligen Nikolaus


Auch in diesem Jahr durften die Schülerinnen der 5. und 6. Klassen der Columba-Neef-Realschule Neustift wieder den Heiligen Nikolaus in ihren Reihen begrüßen und hatten zu diesem Anlass wieder etliche besinnliche wie auch heitere Darbietungen zusammen mit den verschiedenen Lehrkräften für den besonderen Gast vorbereitet. Nachdem Schulleiterin Sr. Vestina Kitzhofer den Heiligen Nikolaus begrüßt hatte, sangen Mädchen der 5. Klasse zunächst das Lied zum Jahresmotto „Mit meinem Gott springe ich über Mauern“, bei dem man bereits bemerkte, mit welchem Stolz es die Schülerinnen erfüllte, gemeinsam etwas zu präsentieren. Mit gleicher Freude wurden Gedichte in deutscher und englischer Sprache vorgetragen, einige Mädchen zeigten kleine Tüchertänze und auch einstudierte Instrumentalbeiträge mit Gitarre und Querflöte sowie Lieder der Fünft- und Sechstklässlerinnen beeindruckten sichtlich den Heiligen Nikolaus. Ganz besonders stand dieses Jahr das Theater bzw. das Singspiel im Vordergrund: So spielten einige Fünftklassschülerinnen ein selbst geschriebenes Weihnachtsmärchen vor, zeigten dabei sowohl beachtliche Textsicherheit als auch ein souveränes Auftreten und eine beachtliche Ensembleleistung. Auf eine ebensolche Leistung dürfen auch die Fünftklassmädchen aus der Projektgruppe der Ganztagsklasse stolz sein, die ein biblisches Singspiel, passend zur Weihnachtszeit, mit dem Titel „Ein neuer Stern“ aufführten. Sterne, Hirten und die heilige Familie konnten dabei gleichermaßen ihre schauspielerischen sowie gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit viel Enthusiasmus und Eifer lernten die Mädchen ihre Rollen und fieberten ihrem Auftritt, den sie noch mit passender Kostümierung unterstrichen, entgegen. Den Abschluss machten einige Sechstklassschülerinnen mit einem weiteren Singspiel, das mit genauso viel Applaus belohnt wurde wie die Aufführungen vorher.  Nach so vielen Darbietungen für den Nikolaus dankte dieser den Mädchen für ihre engagierte Präsentation der einzelnen Beiträge und ergriff natürlich auch noch das Wort, denn was wäre der Nikolausbesuch ohne die Lesung aus dem Goldenen Buch. Hier fanden sich viele lobende Worte für die Schülerinnen, die im Anschluss noch mit Lebkuchen und kleinen Leckereien für ihren Auftritt belohnt wurden.

Feierliche Einstimmung in den Advent

Wie in jedem Jahr hat sich die Schulfamilie auch heuer wieder zu Beginn des Advents in einer kurzen, besinnlichen Andacht auf die Zeit vor Weihnachten eingestimmt. Dabei wurden auch die Adventskränze der Klassen gesegnet, die nun – immer zu Beginn des Unterrichts beim Morgengebet – angezündet werden und Schülerinnen und Lehrer durch ihr Licht erfreuen. In jeder Woche sind die Schülerinnen vor Beginn des „normalen“ Schulalltags zu „Frühschichten“ in die Pausenhalle eingeladen, um Geschichten und Gedanken zur Weihnachtsbotschaft zu hören und sich auf die Geburt Christi vorzubereiten.

 


Bischof aus Burkina Faso war anlässlich des Weltmissionsmonats zu Gast an der Realschule Neustift

Ende Oktober, im Monat der Weltmission, hatten die 9. und 10. Klassen der Columba-Neef-Realschule Neustift die Gelegenheit, einen der zahlreichen Projektpartner des internationalen katholischen Missionshilfswerks missio, Bischof Modeste Kambou, persönlich kennen zu lernen. Bischof Modeste Kambou aus dem Bistum Gaoua in Burkina Faso konnte durch die Vermittlung einer Mutter einer Zehntklassschülerin als Gast für eine interessante und kurzweilige Veranstaltung an der Mädchenrealschule gewonnen werden. Nach der Begrüßung stellte sich der Bischof den Mädchen zunächst persönlich vor, gab kurz Einblick in seine berufliche Laufbahn, erläuterte die Arbeit von missio und schilderte, auch anhand von Filmmaterial, die Lage des Landes Burkina Faso. Anschließend stand er für eine offene Diskussion zur Verfügung, an der sich die Schülerinnen interessiert beteiligten und zahlreiche Fragen stellten, die Modeste Kambou, zusammen mit seiner Dolmetscherin von der Organisation missio, ausführlich beantwortete. Dabei wurden Themen wie die Stellung der Frau, das Problem der Zwangsheirat ebenso angesprochen wie das Zusammenleben von Christen und Muslimen in dem afrikanischen Land. In den Zeiten der Globalisierung, so erläuterte Modeste Kambou, würden junge Frauen immer weniger bereits vorher bestimmte Ehepartner akzeptieren und die katholische Kirche setze sich zunehmend dafür ein, ein selbstbestimmtes Leben der Frauen im Land zu ermöglichen. Ebenso ging der Bischof der Frage nach, inwiefern sich christlicher Glaube und traditionelle Vorstellungen miteinander vereinbaren ließen. Wichtig sei ihm vor allem auch der interreligiöse Dialog zwischen den Menschen mit unterschiedlichen Religionen, so dass ein friedliches Zusammenleben in den Familien und darüber hinaus möglich sei.

In diesem Zusammenhang wurde auch deutlich, dass das interreligiöse Zusammenleben in Burkina Faso als vorbildlich gelte, ein Viertel der Bevölkerung seien Christen, über 60 Prozent Muslime, etwa 15 Prozent gehörten einer Naturreligion an. Weitere Fragen der Schülerinnen bezogen sich u. a. auf die Bräuche bei christlichen Festen wie Weihnachten oder Ostern, oder auch auf Möglichkeiten der beruflichen Zukunft von Jungen und Mädchen nach der Schule. Gemäß seiner Maxime: „Die Christen werden dann akzeptiert, wenn sie das Leben der Menschen besser machen!“ setzt sich Bischof Modeste Kambou mit viel Enthusiasmus und Elan in Burkina Faso für die Ärmsten der Armen ein. Dabei reise er viel, um die Freude über das Evangelium an die Menschen weiterzuleiten, aber auch um sich im Gespräch mit den Afrikanern den Ängsten und Sorgen der Menschen anzunehmen. Er selbst sei anfangs auf die Unterstützung der Diözese angewiesen gewesen, er habe keinen Strom und kein fließendes Wasser gehabt, was er den Mädchen auf deren Frage, ob ein Priesterleben einfacher sei als das eines Arbeiters, erklärte. Die Schülerinnen waren sichtlich beeindruckt von der Arbeit des Bischofs, äußerten ihre Solidarität, indem sie spontan in ihren Reihen Geld für die Missionsarbeit einsammelten. Aber auch im Lehrerkollegium und der Klosterfamilie zeigte man sich spendenfreudig, so dass sich der Bischof schließlich über eine großzügige Spende freuen konnte, die von Schulleiterin, Sr. Vestina Kitzhofer, zum Abschluss überreicht wurde.


Auszeichnung als "Umweltschule in Europa"

Im Rahmen des Projektes „Umweltschule in Europa“ haben die 5. und 6. Klassen im Laufe des vergangenen Schuljahres mehrere Aktionen durchgeführt. So wurde u. a. ein „Rama dama“ gemacht, der Vorplatz der Schule neu gestaltet und eine Kräuterschnecke neu bepflanzt.
Herr Trapp und Frau Hieckmann durften nun die Auszeichnung bei einem Festakt am Gymnasium Erding von Frau Ulrike Scharf, der Bayerischen Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, entgegennehmen. Die Aktionen für die Fortführung der Umweltschule im aktuellen Schuljahr sind bereits in Planung.


Spiel und Spaß beim Halloween-Nachmittag

Die Tutorinnen der Columba-Neef-Realschule veranstalteten - im Rahmen der Zusammenarbeit der Schule mit der GCL - am Donnerstagnachmittag für die Schülerinnen der 5. Klassen einen „nicht ganz gruseligen“ Halloween-Nachmittag. Nachdem die Mädchen in ihre verschiedensten Halloween-Verkleidungen geschlüpft waren – manche hatten sich sogar richtig gruselig geschminkt – verbrachte man die erste Stunde damit, in den Klassenzimmern eifrig Fledermäuse, Halloweenkürbisse und Gespenster zu basteln, die am Ende des Nachmittags mit nach Hause genommen werden durften. Nach dieser ersten Anstrengung gab es in der Pausenhalle für alle Kürbisgesichter, Gespenster und Spinnenplätzchen zu kosten. Nach diesem „ekelhaften“ Mahl zog die Schar der Hexen, Gespenster, Zauberer und Skelette mit den Tutorinnen in die Turnhalle. Dort fanden in dem leicht abgedunkelten Raum verschiedenste Halloween-Spiele statt, bei denen die 5.-Klass-Mädchen ganz schön aus der Puste kamen. Aber alle waren mit vollem Einsatz dabei. Am Ende stellten alle fest, dass der Nachmittag viel zu schnell vorbei gegangen ist und die Tutorinnen wurden bestürmt, schon bald wieder etwas mit „ihren“ 5. Klassen zu unternehmen.


Exkursion in den Neustifter Steinbruch


Es ist schon fast zu einer Tradition geworden: Auch in diesem Jahr durften die Schülerinnen der 7. Klassen im Rahmen des Geographieunterrichts eine zweistündige Exkursion in den Neustifter Steinbruch der Niederbayerischen Schotterwerke Rieger und Seil unternehmen. Sie fand am 29. September 2017 unter der Leitung von Frau Stiglmeier und in Begleitung von Schulleiterin Sr. Vestina und Sr. Anna statt. 
Bei schönstem Sonnenschein führten Betriebsleiter Alois Orthuber und Sprengmeister Martin Freundorfer die Schülerinnen zunächst einmal zu einem Punkt, an dem man die imposante Tiefe des Steinbruchs gut einsehen konnte. Die größte Tiefe beträgt 130 m. Damit handelt es sich um die tiefste offene Stelle im Landkreis Passau und weit darüber hinaus.  In zwei Gruppen bekamen die Schülerinnen dann die Gelegenheit, verschiedene Anlagen des Steinbruchs wie die Siebmaschine, den Nachbrecher und die Verladung der Züge zu besichtigen. Bereits der Weg dorthin war spannend und erzeugte bei einigen Teilnehmerinnen Nervenkitzel, denn er führte über hohe Eisentreppen, die im Freien neben dem Förderband verlaufen. Die Siebmaschine sorgt – wie der Name schon sagt – dafür, dass kleine und große Steine voneinander getrennt werden. Besonders beeindruckend war der Nachbrecher: Hier werden die großen Steinbrocken zerkleinert. Seine Achse beträgt 10 t bzw. weiter unten sogar 15 t. Doch auch die Verladung war faszinierend: Von oben konnten die Schülerinnen sehen, wie der fertige Schotter maßgerecht in einen Güterwaggon gefüllt wurde. Pro Tag verlassen etwa 1000 t Schotter auf dem Bahnweg den Steinbruch. Darüber hinaus werden durchschnittlich 300 Lkws pro Tag mit den Endprodukten des Steinbruchs beladen; insgesamt beträgt die tägliche Produktion 4000 – 5000 t. Ein weiterer Blick galt nicht nur der Tiefe des Steinbruchs, sondern auch seiner Weite. Zurzeit umfasst er eine Fläche von 60 ha, von denen 40 ha für den Abbau verwendet werden. Damit er in Zukunft von beiden Richtungen befahrbar sein wird, werden innerhalb des Steinbruchs neue Straßen gebaut.  Nach den vielen Eindrücken durften sich die Schülerinnen und ihre drei Begleiterinnen in der Kantine mit Erfrischungsgetränken stärken. Anschließend beantwortete Herr Orthuber Fragen, die die allgemeinen Informationen, die bereits an den einzelnen Stationen gegeben worden waren, ergänzten: Gegründet wurden die Niederbayrischen Schotterwerke von Georg Seil, der 1882 zufällig Granit in der Wolfach entdeckte und zunächst einen Familienbetrieb errichtete. Momentan sind 65 Mitarbeiter beschäftigt, darunter fünf Frauen, die im Büro arbeiten, und vier Lehrlinge. Gearbeitet wird in zwei achtstündigen Schichten von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Im Dezember und Januar gibt es eine einmonatige Winterpause, die unter anderem dazu dient, die Maschinen zu warten.
 
Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen an den Erklärungen zum Sprengvorgang: Hierzu wird ein bis zu 30 m tiefes Loch gebohrt, in das der Sprengstoff gefüllt wird. Wöchentlich wird durchschnittlich zweimal gesprengt – um 15:30 Uhr nachmittags, wie man an der Columba-Neef-Realschule oft spüren kann. Da die Sprengmenge und –länge genau berechnet wird, sind normalerweise keine Schäden für die umliegenden Gebäude zu befürchten. Vor allen Dingen wurde abschließend eines versichert: Die Klosterkirche ist auf festen Fels gebaut

Vilshofener Anzeiger vom 14.10.2017

Die fleißigsten Sammlerinnen

Regierung würdigt Columba-Neef-Realschule aus Ortenburg

In Landshut: Regierungspräsident Rainer Haselbeck (l.) und der erste Vorsitzende des Schullandheimwerks Niederbayern-Oberpfalz,
Dr. Rudolf Schwetlik, überreichen der den Vertretern der Columba-Neef-Realschule Urkunde und Gutschein. − Foto: Va

Ortenburg. 9900 Euro haben die 15 besten Schulen Niederbayerns zusammengebracht bei der Schulsammlung des Schullandheimwerks Niederbayern/ Oberpfalz. Das beste Ergebnis seitens der Realschulen kam von der Columbia-Neef-Realschule Ortenburg. Dafür wurde sie jetzt an der Regierung von Niederbayern in Landshut ausgezeichnet. Von Regierungspräsident Rainer Haselbeck gab es nicht nur lobende Worte, sondern auch Urkunden und kleine Geschenke.
"Ohne diese Spenden würden die Schullandheime nicht so gut dastehen. Dass das Schullandheimwerk über ein so breites Angebot verfügt, ist auch den Schülerinnen und Schülern zu verdanken", würdigte der Regierungspräsident den Sammler-Fleiß. Sie baten in der Familie, im Freundes und Bekanntenkreis um Spenden. Der Erlös fließt in die Ausstattung der Heime. Außerdem werden mit dem Geld die Aufenthalte der Schülergruppen bezuschusst. Das heißt, die Kinder müssen nicht den vollen Preis für Verpflegung und Unterkunft zahlen.
Zusätzlich bekamen die spenden-fleißigen Schulen Gutscheine, die beim nächsten Schullandheimbesuch eingelöst werden können.
Die diesjährige Schulsammlung läuft vom 23. Oktober bis 12. November.
Neben der Columbia-Neef-Realschule wurden aus der näheren Umgebung noch folgende Schulen ausgezeichnet: Maristen-Gymnasium Fürstenzell (Sammlungssieger der Gymnasien), Private Heim-Volksschule St. Maria Fürstenzell (Sammlungssieger im Schulamtsbezirk Landkreis Passau) und Grundschule Künzing-Gergweis (Sammlungssieger im Schulamtsbezirk Deggendorf).


Politik hautnah erlebt

Die Klasse 10 a war zu Gast im Wirtschaftsministerium

Im Rahmen des Programmes „Lernort Staatsregierung“ durften die Schülerinnen der Klasse 10a einen Tag im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie verbringen. Die Schülerinnen konnten dabei die politische Arbeit der Bayerischen Staatsregierung und die politischen Entscheidungsprozesse hautnah erleben.
Zu Beginn stand ihnen die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit und Presse Rede und Antwort. Außerdem trafen sie im Laufe des Vormittags die Staatsministerin Ilse Aigner. Nach interessanten Vorträgen zur „Digitalisierung“ und zur „Zukunft der Arbeit“ konnten die Schülerinnen ihre Erfahrungen und Fragen einbringen.
Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Bayerische Staatskanzlei, die durch ihre faszinierende Architektur beeindruckte. Die Schülerinnen durften dort u.a. im „Zentrum der Macht“ – also im Saal des Ministerrates – auf den Stühlen der Minister und Staatssekretäre Platz nehmen. Nach einem spannenden und interessanten Tag, trat die Gruppe die Heimfahrt nach Neustift an.

Mit Freude und Elan ins neue Schuljahr

   
Wie jedes Jahr standen auch dieses Mal zu Schuljahresbeginn wieder besondere Aktivitäten für die über 350 Schülerinnen der Columba-Neef-Realschule Neustift auf dem Programm. So begann das neue Schuljahr für die Schulfamilie mit einem ökumenischen Anfangsgottesdienst in der Klosterkirche, den Altabt Dr. Christian Schütz zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Sabine Hofer aus Ortenburg zelebrierte und der das neue Motto des Schuljahres thematisierte.

Auch die schon zur Tradition gewordene kleine Wanderung rund um Neustift, mit der sich die gesamte Schulfamilie alljährlich schwungvoll ins neue Schuljahr aufmacht, fand wieder statt. Dabei bestand ausreichend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, bestehende Freundschaften zu festigen bzw. neue Kontakte zu knüpfen. Ergänzend zu dieser harmonischen Wanderung setzten die Mädchen aller Jahrgangsstufen ihre Ideen zum diesjährigen Motto: „Mit meinem Gott springe ich über Mauern“ bildnerisch- im Rahmen einer kleinen Kunstaktion- um. Schnell erkannte man, dass nur gemeinsam und durch einen fairen sowie aufgeschlossenen Umgang miteinander Mauern, welcher Art auch immer, überwunden werden können, dabei stehen die gelebten christlichen Werte stets im Vordergrund.

Für die über 60 Mädchen, die neu in den drei fünften Klassen, davon einer Ganztagsklasse, an der Mädchenrealschule begonnen haben, stand zudem die gesamte erste Woche ganz im Zeichen des Kennenlernens, bei der die Fünftklässlerinnen ihre Mädchenschule stolz erkundeten und diese Schule als neuen Lebens-, Lern- und Wohlfühlraum kennen und schätzen lernten. Dass Gemeinsamkeit und ein gutes Miteinander die notwendige persönliche und charakterliche Stärke verleiht, darüber sind sich alle Schülerinnen einig. Abgeschlossen wurde die „Aktionswoche“ für die 5. Klassen durch die Tutorinnen der Schule, die einen abwechslungsreichen Schulrallye- und Spielenachmittag organisierten, bei dem die neuen Schülerinnen voller Begeisterung mitmachten. Und für viele war nach dieser ersten Woche schon klar, dass sie sich an der Columba-Neef-Realschule wohl fühlen werden.


Herzlich willkommen liebe Neuanfängerinnen!


Liebe Schulfamilie,

auch für dieses Schuljahr haben wir uns ein Jahresmotto ausgewählt. Unsere Wahl fiel auf eine Stelle im Psalm 18, die wir für unsere Schulfamilie so übersetzt haben:

„Mit unserem Gott springen wir über Mauern“

Dieser Satz soll uns in diesem Jahr begleiten und uns immer wieder als Anlass dienen, um innezuhalten und gemeinsame Aktionen durchzuführen. 
Wie uns in unserem ökumenischen Anfangsgottesdienst klar gemacht wurde, gibt es für alle von uns immer wieder Mauersteine, die sich vor uns auftürmen, die uns Angst machen und die uns als Mauer von den anderen trennen.  Aber wenn wir gemeinsam die Probleme angehen, uns gegenseitig helfen und füreinander da sind, dann können wir die Mauer vor uns – und manchmal auch in uns – überspringen.
 
Ich wünsche uns allen, dass wir uns in unserem Schwung, mit dem wir in dieses Schuljahr gehen, von nichts ausbremsen lassen, was sich uns wie eine Mauer in den Weg stellen will. Denn gemeinsam und mit der Hilfe Gottes können wir die Mauern überspringen.

Sr. M. Vestina Kitzhofer








52 Realschülerinnen gehen ins Leben hinaus

Vilshofener Anzeiger vom 22. Juli 2017, von Gesine Hirtler-Rieger


Die 52 Absolventinnen haben viel gelernt und in der Schule eine zweite Heimat gefunden. In der Mitte sitzen die vier Jahrgangsbesten.

Neustift. So viel Spaß kann Schule machen: Alle 52 haben es geschafft, 19 Schülerinnen sogar mit einer 1 vor dem Komma. Kein Wunder, dass man am Freitag lauter glückliche Gesichter in der Mädchenrealschule Columba Neef sah. Nach einem festlichen Gottesdienst, den Altabt Dr. Christian Schütz zelebrierte, wurden die Mädchen in der Aula von mehreren Rednern gewürdigt.
"Zurück in die Zukunft" hieß das Bühnenstück, in dem die jetzigen Absolventinnen als 60-Jährige dargestellt wurden, die sentimental an ihre Schulzeit dachten und auf die Idee kamen, mit einer Zeitmaschine zurückzureisen. In Szenen wurde Lustiges und Bemerkenswertes aus der Schulzeit erinnert, gespickt mit Anspielungen, die regelmäßig Lachsalven zur Folge hatten.
Mit je 1,0 schnitten Julia Striedl und Celina Kroiß am besten ab, gefolgt von Sofia Seidl, Anna Hofer und Katharina Unertl. Die vier Klassensprecherinnen der Abschlussklassen – Pia Schneider, Stefanie Scheibel, Melanie Ahollinger und Julia Baumgartner – dankten sehr herzlich ihren Lehrern, den Klassenleitern Monika Feuchtgruber und Herbert Groll sowie der Schulleiterin und überreichten Präsente. Das ging nicht ohne Rührung und viele Umarmungen ab. Am Ende ging es hinaus in die Sonne und hinaus ins Leben.So viel Spaß kann Schule machen: Alle 52 haben es geschafft, 19 Schülerinnen sogar mit einer 1 vor dem Komma. Kein Wunder, dass man am Freitag lauter glückliche Gesichter in der Mädchenrealschule Columba Neef sah. Nach einem festlichen Gottesdienst, den Altabt Dr. Christian Schütz zelebrierte, wurden die Mädchen in der Aula von mehreren Rednern gewürdigt.
"Zurück in die Zukunft" hieß das Bühnenstück, in dem die jetzigen Absolventinnen als 60-Jährige dargestellt wurden, die sentimental an ihre Schulzeit dachten und auf die Idee kamen, mit einer Zeitmaschine zurückzureisen. In Szenen wurde Lustiges und Bemerkenswertes aus der Schulzeit erinnert, gespickt mit Anspielungen, die regelmäßig Lachsalven zur Folge hatten.
Mit je 1,0 schnitten Julia Striedl und Celina Kroiß am besten ab, gefolgt von Sofia Seidl, Anna Hofer und Katharina Unertl. Die vier Klassensprecherinnen der Abschlussklassen – Pia Schneider, Stefanie Scheibel, Melanie Ahollinger und Julia Baumgartner – dankten sehr herzlich ihren Lehrern, den Klassenleitern Monika Feuchtgruber und Herbert Groll sowie der Schulleiterin und überreichten Präsente. Das ging nicht ohne Rührung und viele Umarmungen ab. Am Ende ging es hinaus in die Sonne und hinaus ins Leben.

Schule rundet Zertifizierung zur guten gesunden Schule mit Bewegungstag ab

Neustifter Realschülerinnen beweisen Fitness und Teamgeist

Bewegung tut gut und macht auch noch Spaß – dies durften die Schülerinnen der Columba-Neef-Realschule Neustift anlässlich des kürzlich durchgeführten Bewegungstages feststellen, der den Abschluss der dreijährigen Teilnahme der Schule am Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ der Bayerischen Staatsregierung bildete. Nun darf sich die Realschule Neustift offiziell auch eine gute gesunde Schule nennen, erhielt die Zertifzierung und machte dieser Auszeichnung an diesem Bewegungstag mit einer Reihe von interessanten, kurzweiligen Workshops rund ums Thema Fitness alle Ehre, um aufzuzeigen, wie wichtig es ist, Bewegung auf vielfältige Art und Weise in das Leben zu integrieren. Damit das gelingt, habe der Spaß an der Sache an dem Bewegungstag Priorität, so Schulleiterin Sr. Vestina.
 
So konnten die Mädchen an diesem Schultag ihre Tennis- , Tischtennis-, Federballkenntnisse erweitern oder den Sport neu für sich entdecken, daneben gab es Walking oder Bouldern an der Kletterwand für besonders sportliche und fitte Schülerinnen. Ebenso beliebt waren Yoga, Meditationstänze oder Bewegung zu eigenen Percussionklängen – für jede Altersklasse und jeden Geschmack boten die Lehrkräfte ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Bewegungsformen an. Dass man Bewegung auch mit Kunst verbinden kann, bewies ein weiterer Workshop, der die Mädchen auch in kreativer Weise forderte. Gesellschaftsspiele, eine Traumreise oder Kartenspielen rundeten das Potpourri ab, das auch den Gemeinschaftssinn förderte und dazwischen immer wieder Momente zur Entspannung bot. Neben den Lehrkräften, die diese Workshops leiteten, konnten vom Organisationsteam des Projekts „Gute gesunde Schule“, Corinna Stuhlmann und Andreas Köck, einige externe Referenten gewonnen werden. So beteiligte sich die AOK, die die Schule während der Teilnahme auch finanziell unterstützte, mit drei Workshops am Programm, die die Schülerinnen ganz unterschiedlich forderten, ob bei progressiver Muskelentspannung, Rope Skipping oder Jonglage konnte man seine Fitness, Ausdauer und Geschicklichkeit testen. Auch die Regionalkoordinatorin dieses Landesprogrammes für die Landkreise Passau und Rottal-Inn, Heike Sonnleitner, war gekommen und leitete ihren Workshop Erlebnispädagogik. Das Miteinander sowie das soziale Denken bei Bewegungsspielen waren auch hier wieder wichtige erfahrbare Bausteine. Tanzbegeisterte kamen bei Zumba, das von der Mutter einer Schülerin angeboten wurde, auf ihre Kosten. Die Referenten des Fitness-Studios Fact aus Fürstenzell brachten die Schülerinnen beim Hip-Hop genauso ins Schwitzen wie mit ihrem weiteren Angebot, dem „Jumping“, einem neuen Fitnesstrend aus Amerika, bei dem auf einem Trampolin trainiert wird. Auch der vom Dojo Fürstenzell angebotene Selbstverteidigungskurs kam bei den Mädchen gut an.
Für das leibliche Wohl der Referenten sorgte Evi Feigl-Fox, die ebenfalls zum Organisationsteam rund um die gute gesunde Schule gehörte.
Obwohl der Bewegungstag kurz vor den Ferien stattfand, waren alle Schülerinnen mit großer Begeisterung bis zum Schluss dabei. Und damit sei eigentlich das erreicht, was die Schule in den letzten drei Jahren durch ihre Teilnahme am Landesprogramm angestrebt habe, nämlich aufzuzeigen, wie wichtig Bewegung im Leben sei, so Sr. Vestina, die sich am Ende des Tages mit einem kleinen Geschenk bei den Referenten bedankte und nun stolz ein weiteres Schild an der Schule anbringen lässt.


Cleverste Jung-Gründerinnen kommen aus Neustift
Unser Team siegt bei "Ideen machen Schule"


Den Siegerinnen der Junioren-Staffel gratulierten (v.l.) Edeltraud Plattner, stv. Landrätin Rottal-Inn, MdL Reserl Sem, Staatssekretär Bernd Sibler
sowie (v.r.) Brigitte Urlberger und Stephanie Lindner von der Hans Lindner Stiftung und Gerlinde Kaupa, stv. Landrätin Passau.

Die gesamte Schulfamilie ist stolz auf die Leistung des Teams und gratuliert den Siegerinnen ganz herzlich!


Artikel PNP vom 8. Juli 2017, von Christa Machtl

Cleverste Jung-Gründer aus Passau

138 Teams von 34 Schulen aus Niederbayern und der Oberpfalz haben sich in diesem Jahr dem Wettbewerb "Ideen machen Schule" der Hans Lindner Stiftung gestellt. Vier Monate hatten sie Zeit, ein fundiertes Konzept für eine Geschäftsidee auf die Beine zu stellen. Am Donnerstagabend präsentierten die aus sechs Regionalentscheiden hervorgegangenen Finalisten auf Schloss Mariakirchen (Lkr. Rottal-Inn) ihre Ideen.
Als strahlende Sieger in der Junioren-Staffel (8./9. Klasse) gingen "Die coolen Kleidermacher" von der Columba-Neef-Realschule Neustift (Landkreis Passau) hervor. Loana Fitz, Laura Doppelhammer, Theresa Hopper und Viktoria Wurm überzeugten mit ihrer Idee, den Do-it-yourself-Trend auszunutzen, um in einem Nähcafé in der Passauer Innenstadt Kleiderreparaturen sowie Maßschneiderei anzubieten. In der Senior-Staffel (ab Klassenstufe 10) ging der Sieg ebenfalls nach Passau: "LesAmis" – Lisa Ecker, Linda Baier, Marlene Hein, Sabrina Rekos und Lena Baumgartner – vom Auersperg-Gymnasium Freudenhain setzen sich mit ihrem Stehcafé "Fruitable" durch, das vegetarische, vegane und gesundheitsbewusste Kost aus regionalen Produkten – in ökologisch abbaubarer Verpackung – anbieten soll.
Die beiden Gewinner dürfen sich auf ein Wochenende im Lindner-Ferienhaus Sudelfeld freuen. Die zehn besten Teams jeder Staffel konnten Prämien zwischen 50 und 500 Euro entgegennehmen. Dem Finale wohnten auch zahlreiche Vertreter der regionalen Politik bei. "Wir brauchen Unternehmer, die gute Ideen haben, sie in Wirtschaftskraft umsetzen und Perspektiven schaffen – der Wettbewerb schlägt eine wertvolle Brücke zwischen Schule und Wirtschaft", betonte Staatssekretär Bernd Sibler. "Gute Noten eröffnen zwar im Berufsleben im Allgemeinen viele Türen, aber nachgewiesene Praxiserfahrung erleichtert den Berufseinstieg erheblich", lobte auch MdL Reserl Sem den Wettbewerb, der unter anderem taktisches Vorgehen und gutes Zeitmanagement erfordere. Einen hervorragenden 7. Platz in der Juniorstaffel belegte unser Team "Future Girls" und darf sich über ein weiteres Preisgeld in Höhe von 200 Euro freuen.


Zauberhafte "Inselreise mit 140  Realschülerinnen"

Vilshofener Anzeiger, 29.06.2017, von Helene Baumgartl

Begeisterte Grundschüler applaudieren den Mädchen. Am Ende der Revue versammeln sich alle 140 Beteiligten vor und auf der Turnhallen-Bühne.
− Fotos: Helene Baumgartl


Wie viel Spaß eine Reise zu den unterschiedlichsten Inseln der ganzen Welt macht, erlebten 100 Grundschüler am Donnerstagvormittag in Neustift. Dort entführten sie 140 Mädchen der Columba-Neef-Realschule mit viel Tanz, Akrobatik und Musik auf eine vergnügliche und lehrreiche Reise. In ihrer Revue "Inselreise" zeigen 5. und 6. Klassen, der Chor, drei Tanzgruppen sowie die Zirkusgruppe und das "Schwarze Theater" der Schule, was sie das Jahr über erarbeitet haben.
Nach einer öffentlichen Aufführung am Donnerstagabend spielen die Mädchen ihre Revue am Freitagvormittag noch einmal bei zwei Vorstellungen vor jeweils 300 Grundschülern. Eine letzte öffentliche Vorstellung ist Freitagabend um 18.30 Uhr in der Schulturnhalle. Dabei bewirtet der Elternbeirat in der Pause mit "Inselspezialitäten.
Die vier Moderatorinnen Anna-Lena Gerl (6a), Anja Bauer (7a), Laura Gerl (9c) und Isabella Gerheiser (9c) führen das Publikum gekonnt von Insel zu Insel. Charmant vermitteln sie allerlei Wissenswertes über das jeweilige Eiland. Quer durch alle Weltmeere und alle Klimazonen geht es zu 13 Inseln. Mit Liedern, akrobatischen Einlagen und Tänzen stellen die Schülerinnen das Leben dort vor.
Zauberhaft sind die Präsentationen des "Schwarzen Theaters". Papp- und Stoff-Figuren in Weiß oder Neonfarben erwach im Schwarzlicht zu Leben. Verantwortlich dafür sowie für die Zusammenstellung der Revue zeichnete Konrektorin Beatrix Kröninger, unterstützt von ihren Lehrerkollegen Birgit Wolf-Geisberger, Andreas Köck. Sr. Gabriele und Michael Trapp.
Galerie


Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus


Die 5. und 6. Klassen der Columba-Neef-Realschule haben sich im Rahmen der Bewerbung für die „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ in zwei Projekten mit den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt beschäftigt.
Die 5. Klassen, die Fachschaft Biologie und die AG „Gute Gesunde Schule“ haben sich in der zweiten Schuljahreshälfte um die Umgestaltung und Erneuerung des Hofes und des Gartens vor der Schule gekümmert. Das Projekt konnte aufgrund der guten Beratung und großen Unterstützung durch die Gärtnerei Bauer aus Kriestorf bestens umgesetzt werden.
Das erste Projekt war dabei die Neugestaltung einer Kräuterschnecke. Die Schülerinnen mussten zuerst mit Harken und Spaten die alten Pflanzen entfernen oder zurückschneiden. Nach dem Austausch der Erde, wurde die Bepflanzung eifrig und sehr genau durchgeführt. Desweiteren wurde eine Blumenwiese vor der Schule angelegt. Nachdem der harte Boden bereits zuvor mit schwerem Gerät gelockert worden war, konnten die Schülerinnen Steine und Holzreste auf dem Erdreich entfernen. Nach dem Aufbringen von frischer Erde, wurde der Blumenwiesensamen zusammen verteilt. Außerdem legten die Schülerinnen ein Blumenbeet an, welches mit neuen Pflanzen und Rindenmulch modern gestaltet wurde.
Das zweite große Projekt stand unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“ und es sollte das Bewusstsein für einen passenden Umgang mit der Natur und den Ressourcen schärfen.
Ausgerüstet mit Zangen, Handschuhen und Tüten unternahmen die Schülerinnen der 6. Klassen ein sogenanntes „Rama dama“, bei dem Müll in der Natur eingesammelt wurde. Die Aktion fand im Umfeld der Schule in Neustift statt. Außerdem haben die Raumpflegerinnen den Müll, der an einem Tag an der Schule zusammenkommt, gesammelt. Anschließend traf man sich in der Pausenhalle, um den Müll auf einer großen Plane zu sortieren. Zusammen mit Frau Reiss vom Abfallwirtschaftsverband ZAW Donau-Wald wurde der Müll begutachtet, Auffälligkeiten besprochen und mögliche Wertstoffe herausgesucht.
Im Anschluss erhielten die Schülerinnen und Lehrkräfte in einem aufschlussreichen Vortrag von Frau Reiss Informationen über den Umgang mit Wertstoffen und den Restabfällen. Unter anderem erfuhren sie, dass das Abfallaufkommen in Bayern im Jahr 2015 6,85 Millionen Tonnen betragen hat und dass diese Menge einen Güterzug mit 1.400 km Länge füllen würde. In einer Diskussionsrunde „Abfall vermeiden - aber wie?“ konnten die Schülerinnen ihre Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit mit einbringen. Dabei wurde auch der richtige Umgang mit Wert- und Abfallstoffen besprochen. Dieses Wissen können die Schülerinnen nicht nur in der Schule, sondern auch zuhause anwenden.
Die Ergebnisse wurden im weiteren Verlauf des Projektes auf einer Schautafel festgehalten, damit auch die anderen Jahrgangsstufen davon profitieren können. Durch die Informationswand sollen die Projekte langfristig wirken und das Bewusstsein der Schülerinnen für den Erhalt der Umwelt und den richtigen Umgang mit Wertstoffen weiter ausbilden. Außerdem soll der „Umweltdienst“ an der Schule weitergeführt werden, bei dem jeweils drei Schülerinnen mit Zangen den Pausenhof am Ende der Pause sauber machen.
Die Schülerinnen haben an den Projekten zum Schutz der Umwelt und zur Nachhaltigkeit mit viel Freude und Engagement teilgenommen und mit großer Wahrscheinlichkeit an diesen Tagen etwas für das Leben gelernt.

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